Vollmondschwimmen

Traumhafte Stimmung beim Vollmondschwimmen am Chiemsee

Schwimmen im freien Gewässer bei Dunkelheit? Diese Möglichkeit bot sich gestern bei der dritten Veranstaltung des Alpen Open Water Cups 2018, die diesmal zum Vollmondschwimmen am Chiemsee einlud.

Geschwommen wurden 2,1 km im Dreieckskurs vom Schraml Bad Richtung Herrenchiemsee, dann parallel zur Herreninsel und wieder zurück zum Schraml Bad.

300 Starter stürzten sich um 21.30 Uhr unterm "Blutmond" in den 24 Grad warmen Chiemsee, aus Sicherheitsgründen ausgestattet mit einer beleuchteten Restube-Boje.

Mit am Start drei Langstreckenschwimmer vom WSV Bad Tölz, die sich in die Fluten des ruhigen Chiemsees stürzten.

Bei den Juniorinnen (Jgh. 1995 - 2004) starteten Franziska Partheymüller und Tanja Schultz. "Wir waren beide in einer Gruppe von 20 Leuten und es ging die ganzen 2,1 km ganz schön ab mit Rempeleien und "Schlägereien", das hat nicht so viel Spaß gemacht", so Partheymüller. "Man konnte gar nicht seinen Rhythmus schwimmen, das war ganz schön anstrengend, man hat halt einfach nicht viel gesehen", so die Sportlerin.

"Von den vielen Schlägen war einer mal richtig heftig", erzählt dann auch Tanja Schultz, "aber der Verursacher hat dann echt das Schwimmen unterbrochen und sich bei mir entschuldigt, das war dann echt ok, wir sahen ja nichts", so Schultz.

"Vom Ergebnis her hätte man dann auch meine können, die beiden sind zusammen geschwommen, weil sie kurz hintereinander aus dem Wasser kamen", erzählt dann auch die Pressesprecherin Sybille Schultz. "Die beiden haben aber erzählt, dass sie sich im Wasser nicht gesehen haben, was echt lustig

ist: Franziska kam in 33:48 Minuten auf Platz 6 und Tanja in 33:50 Minuten auf Platz 7, da kann man sich dann vorstellen, wie dunkel es war", so die sportliche Leiterin.

Etwas besser schwimmen konnten Heidelinde Partheymüller und Christine Wunderlich. "Ich hatte super Platz, mich hat keiner überschwommen", so Partheymüller. "Nur an den Bojen waren auf einmal immer so viele Leute da, aber danach hat sich wieder alles entzerrt", so die Langstreckenschwimmerin.

Beide starteten bei den Master 2 (Jhg. 78 - 69). Partheymüller wurde in 36:34 Minuten 13., Wunderlich (Ismaning) belegte den 17. Platz in 40:08 Minuten.

Christiane Roth (Hohenbrunn) rundete bei den Master 3 (Jhg. 68 u. älter) das Ergebnis mit Platz 7 ab (36:10 Minuten).

Schnellster Starter war Nicky Lange aus Konstanz. Er schwamm die 2,1 km in 24:54 Minuten.

Auf dem Foto von links nach rechts:

Heidelinde Partheymüller, Franziska Partheymüller, Tanja Schultz, Christiane Roth, Christine Wunderlich

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By admin / Administrator on Feb 11, 2018

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